Gemeinschaftspraxis

Dr. Gerlach / Dr. Rimoldi

Grippeimpfung 2021/2022

Sie möchten sich impfen lassen oder haben weitere Fragen zur Grippeimpfung, bitte nutzen Sie unser Anmeldeformular.

Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die Influenza-Impfung

• für alle Personen ab 60 Jahre,

• für alle Schwangeren ab dem 2. Trimenon, bei erhöhter gesundheitlicher Gefährdung infolge eines Grundleidens ab 1. Trimenon

• für Personen mit erhöhter gesundheitlicher Gefährdung infolge eines Grundleidens (wie z.B. chronische Krankheiten der Atmungsorgane, Herz- oder Kreislaufkrankheiten, Leber- oder Nierenkrankheiten, Diabetes oder andere Stoffwechselkrankheiten, chronische neurologische Grundkrankheiten wie z.B. Multiple Sklerose mit durch Infektionen getriggerten Schüben, angeborene oder erworbene Immundefizienz oder HIV)

• für Bewohner von Alters- oder Pflegeheimen sowie für

• Personen, die als mögliche Infektionsquelle im selben Haushalt lebende oder von ihnen betreute Risikopersonen (siehe oben) gefährden können.

Geimpft werden sollten im Rahmen eines erhöhten beruflichen Risikos außerdem

• Personen mit erhöhter Gefährdung (z.B. medizinisches Personal),

• Personen in Einrichtungen mit umfangreichem Publikumsverkehr,

• Personen, die als mögliche Infektionsquelle für von ihnen betreute Risikopersonen fungieren können.

Neu ist, dass die STIKO für Personen ab 60 Jahren die jährliche Influenza-Impfung im Herbst mit einem inaktivierten quadrivalenten Hochdosis-Impfstoff (mit jeweils aktueller von der WHO empfohlener Antigenkombination) empfiehlt (aufgrund einer geringfügigen, aber signifikanten Überlegenheit der Impfeffektivität (Epid Bull 1/2021). Dieser Hochdosis-Impfstoff wird nach G-BA-Beschluss von den Krankenkassen erstattet.

Während der COVID-19-Pandemie sind diese Empfehlungen weiterhin gültig und eine Impfung gegen Influenza gemäß der STIKO-Empfehlungen bleibt ein wesentlicher Schutz vor schweren Verläufen (EpidBull 34/2021). Derzeit wird noch geprüft, ob die Influenza-Impfung möglicherweise auch zusammen mit einer COVID-(Booster-)Impfung als Koadministration verabreicht werden könnte.

Stand: 07.09.2021

 

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